Zukünftige Bußgelddrohung für große und verbundene Unternehmen ohne Energieaudit

Seit dem 21.04.2015 ist das neue Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) durch die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft getreten. Dort wird zur Umsetzung einer europäischen Richtlinie zur Steigerung der Energieeffizienz die Durchführung eines Energieaudits nach DIN EN 16247-1 bis zum 05.12.2015 gefordert.

Das Energieaudit muss alle vier Jahre wiederholt werden. Als Alternative dazu kann ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder ein Umweltmanagementsystem nach EMAS dienen.

Betroffen sind Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern, einem Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro oder einer Bilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro.

Betroffen können ebenso kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sein, wenn sie sind mit anderen Unternehmen wirtschaftlich verbunden sind und zusammen diese Bedingungen erfüllen. Stichtag zur Ermittlung der Schwellenwerte und des Status eines Unternehmens ist hierbei für die erste Verpflichtungsperiode der 31. Dezember 2014.

Unternehmen unterhalb dieser Bedingungen müssen bisher kein Energieaudit durchführen.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat dazu ein Merkblatt mit detaillierten Informationen bereitgestellt, welches über diesen Link erreichbar ist.

http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energie_audit/publikationen/merkblatt_energieaudits.pdf

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Tino Hoffmann

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