Wirtschaftliche Entwicklung des Handwerks im Kammerbezirk Erfurt

Um die wirtschaftliche Entwicklung und vielfältigen Herausforderungen des Handwerks möglichst präzise erfassen zu können, bedarf es einem modernen und repräsentativen Berichtssystem. Dessen Ziel ist es, wichtige Strukturdaten unser ansässigen Handwerkskammerbetriebe zu erheben, denn nur damit können wir möglichst spezifische Beratungsangebote schaffen und eine zielgerichtete Interessensvertretung gewährleisten. Diese amtlichen Daten der Konjunkturerhebung und andere entsprechenden Informationen möchten wir auf dieser Seite der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.     

Stärken Sie die Berichtserstattung der Handwerkskammer Erfurt

Mit dem neuen Berichtssystem „Konjunkturpanel“ erfassen und analysieren wir viele wichtigen Strukturdaten des Handwerks in Thüringen. Die Erhebung der Daten aus dem Konjunkturpanel erfolgt entsprechend den datenschutzrechtlichen Vorschriften absolut vertraulich und wird für die wissenschaftliche Auswertung anonymisiert um keine Rückschlüsse zu Ihrem Betrieb zuzulassen.

Oder nehmen Sie direkt unter  www.umfrageonline.com/s/HWKErfurtKonjunkturpanel   an der Frühjahrsumfrage teil!

Bei Rückfragen oder dem Wunsch zur Teilnahme wenden Sie sich bitte an  betriebsberatung@hwk-erfurt.de



Die aktuelle Lage im Handwerk

Das Konjunkturhoch setzt sich fort

  • Die aktuelle Geschäftslage liegt im 4. Quartal 2016 weiterhin beständig auf sehr hohem Niveau. Insgesamt 93 Prozent sind mit der aktuellen Geschäftssituation mindestens zufrieden, vielmehr bezeichnen 52 Prozent der befragten Mitgliedsbetriebe im Nord- und Mittelthüringer Handwerk ihre derzeitige Geschäftslage als "gut".

  • Als weicher Frühindikator für das erste Quartal 2017 fallen die Geschäftserwartungen mit 87 Prozentpunkten leicht verhaltener aus als in den vorherigen Quartalen des Erfolgsjahres 2016 (2. Quartal 2016: 89 Punkte, 3. Quartal 2016: 90 Punkte, 4. Quartal: 91 Punkte).

  • Positive Impulse der aktuell guten Geschäftslage und guten Geschäftserwartungen für das nächste Quartal stammen hauptsächlich aus dem Bau- und Ausbaugewerbe sowie der Gruppe des gewerblichen Bedarfes.

  • Im Vergleich zum Vorquartal ist die Investitionstätigkeit im Saldenanteil zwar leicht gestiegen (-10 % versus -13 % des dritten Quartals 2016), befindet sich aber nunmehr seit über zwei Jahren im negativen Bereich. Dieser „Investitionsstau“ in Handwerksbetrieben kann langfristig zu einer weitreichenden Beeinträchtigung der Wettbewerbsfähigkeit von einzelnen Betrieben und des gesamten Handwerks führen