Presseinformation

Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales Nr. 113/2016

Wohnungseinbruch besser bekämpfen!

Anlass zur Sorge bereiten den Innenministern und -senatoren die steigenden Fallzahlen der Wohnungseinbruchskriminaltiät. "Das vorrangige Ziel ist und bleibt es, Wohnungs-einbruchdiebstähle zu verhindern." Richtig sei daher, in die Sicherheitsausstattung von Häusern und Wohnungen zu investieren", so Thüringer Innenminister Dr. Holger Poppenhäger. Dazu sollen Fördermöglichkeiten auf private Neubauvorhaben ausgeweitet werden. Außerdem regen die Konferenzteilnehmer eine Änderung der Landesbauordnungen an, um gesetzliche Mindesstandards für mechanische Sicherheitstechnik zu schaffen.

Doch auch gegen die Täter soll konsequenter vorgegangen werden, so die übereinstimmende Auffassung der Konferenzteilnehmer. Dazu müssten  Tätergruppen besser und schneller identifiziert werden. Dies soll durch eine Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und besserer Zusammenarbeit von Bund- und Länderpolizeien erreicht werden. "Mit konsquenter und zügiger Strafverfolgung müssen reisende Serieneinbrecherbanden durch Bestrafung zerschlagen werden", so Poppenhäger.

Am Rande der Innenministerkonferenz unterzeichneten die Innenminister und -senatoren am Verhandlungsort über das Schengen-Abkommen eine Gemeinsame Erkärung. Sie würdigen das Abkommen als unverzichtbare Errungenschaft des Einigungsprozesses. Poppenhäger: "Der offene europäische Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts ist eine unbedingt erhaltenswerte Leitidee."

Weitere Informationen zur Innenministerkonferenz finden Sie hier:www.thueringen.de/th3/tmik