Plusenergie - Konzept in Siedlung getestet

Intensiv-Monitoring, Bewohnerumfrage und Betriebsoptimierung im Quartier halfen, den Energieverbrauch zu senken.

Auf einer Industriebrache in Landshut entstand eine Siedlung mit mehr als 180 Wohneinheiten (5 Einfamilienhäuser, 2 Doppelhäuser, 6 Reihenhäuser und 8 Mehrfamilienhäuser) in Plusenergie – Bauweise. Doch wie aufwendig ist es, diesen Niedrigenergie – Gebäudetyp energieeffizient zu betreiben? Und wie stark beeinflussen die Bewohner den Energieverbrauch? Um das herauszufinden, überwachten Forscher der Hochschule München und der Technischen Universität Dresden das Quartier messtechnisch und optimierten die Technik im Betrieb. Eine Software visualisierte zusätzlich den Energieverbrauch für die Bewohner.

Ab 2011 dürfen nach der Gebäuderichtlinie der Europäischen Union private Gebäude nur noch als Niedrigstenergie – Haus gebaut werden. Diese haben einen jährlichen Energieverbrauch von nahezu Null. Der Plusenergie– Standard geht in puncto Energiebilanz noch einen Schritt weiter. Ein Plusenergiehaus erzeugt über das Jahr bilanziell mehr Energie als es verbraucht. Plusenergiehäuser sind derzeit noch selten, werden angesichts ihrer positiven Jahresenergiebilanz jedoch in naher Zukunft immer populärer.

Um das Plusenergie – Ziel zu erreichen, ist eine sehr gute Dämmung der Gebäudehülle unerlässlich, sowie der Einsatz innovativer Gebäudetechnik.

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Sandra Röder

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