Bekanntmachung im Gerüstbauer-Handwerk

Dritte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen

Am 29. April 2016 ist im Bundesanzeiger gem. § 7 Abs. 1 Arbeitnehmer-Entsendegesetz die Dritte Verordnung über zwingende Arbeitsbedigungen im Gerüstbauer-Handwerk bekanntgemacht worden. Die Rechtsverordnung ist am 1. Mai 2016 in Kraft getreten und hat eine Laufzeit bis zum 30. April 2018. Antragstleler sind der Bundesverband Gerüstbau, die Bundesinnung für das Gerüstbauer-Handwerk und der Bundesvorstand der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt. Die Zweite Gerüstbauerarbeitsbedingungen-verordnung war bereits am 31.05.2016 außer Kraft getreten.

Der Branchenmindestlohn beträgt ab 1. Mai 2016 zunächst 10,70 Euro pro Stunde und steigt ab 1. Mai 2017 auf 11,00 Euro pro Stunde. Der Anspruch auf den Mindestlohn wird spätestens zum 15. des Folgemonats fällig. Dies gilt nicht für den Mindestlohnanspruch, der auf die Stunden entfällt, die in ein nach den Bestimmungen des Tarifvertrags geführtes Arbeitszeitkonto eingestellt werden. Ansprüche auf den Mindestlohn verfallen, wenn sie nicht innerhalb von 12 Monaten nach Fälligkeit gerichtlich geltend gemacht werden. Weitere Informationen zur neuen Verordnung entnehmen Sie bitte den u. a. Informationen.